POCKETBIKE
SCHWEIZERMEISTERSCHAFT ASPB / FMS
Seit
die Japaner ihn mit den Low-Tech Pocketbikes erfunden haben und nachdem
er sich in Italien mit Hi-Tech Pocketbikes seit den ende 80er längst
eingebürgert hat, wagt der Pocketbike Motorspor seit über 10 Jahren
auch grosse Schritte in die Schweiz. Neu, spektakulär und lustig gewinnt
er mehr und mehr Anhänger. Das Miniatur-Motorrad Rennen auf temporären
Miniatur-Strecken passt sich der Topographie, sowie den hiesigen Vorschriften
in Sachen Motorsport für Sicherheit und Umweltschutz ganz besonders
gut an.
Die im Jahre 1996 von dem Gruyère Pocket-Bike Club (mit grosser hilfe
von Dominique Berthe) eingeführte Schweizermeisterschaft entwickelt
sich rasant. Ueber 120 Konkurrenten aus allen Landesteilen, Freunde aus
Frankreich, Lichtenstein und Oesterreich wollen die Schweizermeisterschaft
nicht mehr missen. Die Rennen finden auf Karting-Pisten, geschlossene Parkplätze
oder anderen betonierten Plätze statt. Die provisorischen Strecken
werden mit Strohballen oder Pneus markiert.
Die Einteilung der Piloten erfolgt nach Alterskategorien (ab ~9 Jahren),
Geschlecht und Gewicht. Die Stärke der Maschinen werden ebenfalls berücksichtigt
(Originalmotor oder Rennenausrüstung). Die Junioren fahren mit 40cc
/ 4,5 ps Motoren und dies geht hinauf bis zu den Senioren (über 25
Jahren) die 50cc mit mehr als 16 ps Motoren verwenden. Es gibt auch zwei
Pocketbike grösse : mini (standart) und midi (10% grösser) die
für erwachsene Piloten bestimt sind. Die 8 bis 11 Läufe, welche
den Saisonkalender ausmachen, finden auf 8 bis 11 unterschiedlichen Pisten
statt.
Selbstverständlich sind allen Piloten Vorsichtsmassnahmen vorgeschrieben.
Obligatorisch sind: Helm, Handschuhe mit Gelenkschutz, Hohe Schuhe, Ellbogen-
und Knieschutz und Brustharnisch (vornen und hinten). Die Sicherheit der
Rennstrecke sowie die Plazierung der Schutzelementen werden von mindestens
zwei offiziellen Vertretern der ASPB (Association Suisse de Pocket Bike)
kontrolliert.
Nachdem die Vorschriften respektiert sind, steht dem grossen Spass nichts
mehr im Wege.

GRC
RR midi, 24kg, Bi-Zeta Motor, 50cc/15+hp/~14'000tm/~120kmh... (copyright©2004
grc-moto)
WAS
IST EIN POCKETBIKE ?
Die kleinen "Mini-Monster" (~55x95 cm)
sehen zwar wie Spielzeuge aus, jedoch sind sie richtige Hi-Tech Rennmaschinen.
Sie können mit ihren grossen Schwestern, den 125, 250, 500 und MotoGP
durchaus konkurrenzieren. Die Schnellere Pocketbikes sind durch ihre Konzeption,
ihres Gewicht/Stärke Verhältnis
(über 16 ps für 24 kg) und
dem Bremsverhalten durchaus vergleichbar.
Die meiste Pocketbike Modele sind mit 40 oder 50cc 2T. Motor ausgerüstet.
Es gibt aber auch 80 oder 10 cc 4T. Modele (die sämtlichen Marken
und Modelen sind in der "dealers" Seite sichtbar). Sie sind
mit Leichtmetal Delta-box oder Rohrrahmen und Leichtmetal
Felgen sowie Scheibenbremsen und tubeless Slick
oder für den Regen profilierte Rennpneus abgefertigt. Keine Räderdämpfung,
keine schaltbare Gänge. Zentrifugalkuplung. Die Pocketbikes sind
nur für Rennsport auf geschlossenen Pisten gedacht und sind auf der
offene Strasse absolut nicht erlaubt.
Die Vorteile des Pocketbikerennsports sind vielseitig. Mit relativ wenig
Geld kan man an Sachen Leistung sein Minimotorrad weiter entwikeln. Das
Minimotorrad ist einfach zu transportieren (ein Autokoffer genügt).
Mit wenig Aufwand kan man mit ein Paar Freunden rennfahren. Dazu komt
auch noch den grossen Vorteil sich seine Motorrad und Scooter fahrtechnik
zu verbessern zu können. Das pocketbikefahren fordert eine Menge
Geschiklichkeit, Präzisision, Reflex und Autokontrol das auf der
öfentliche Strasse mit grossen Motorrädern sehr nutzbar sein
kan.
Obwohl es mit viel Freudlichkeit und Spass getrieben wird ist der Pocketbikerennsport
von der F.M.I. (Internazionalen Motorradverband) als Einsteigerdiscipline
für den World Moto GP angenomen worden und es gibt auch eine Pocketbike
Europameisterschaft.
Die Pocketbikes sind für den Motorradrennsport was das Go-Kart für
den Autorennsport ist. Bzw. den billigsten aber auch den tüchtigsten
und sichersten Weg seine Rennfahrerkunst aus zu üben. Vielen von
den aktuelen Moto Grand-Prix Fahrern wie Rossi, Melandri, Capirossi usw.
stammen direkt aus Nazional Pocketbikemeisterschaften. Das beste Beispiel
is Valentino Rossi der nach dem ehr zwei mahl Italienischer Pocketbikemeister
wurde es sehr schnell bis zu 125, 250, 500 und MotoGP Weltmeister geschaft
hat. Thomas Luethi (2005 Weltmeister 125cc), Vincent Braillard (leider
nicht so glücklich in der 125cc Welmeisterschaft) und Randy Krummenacher
(sehr versprechend in der vorkomende 2008 125cc Welmeisterschaft) sind
alle früherige und erfolgreiche ASPB Pocketbike Fahrer gewesen !
Es gibt bestimt auch noch ein Paar unbekante Neulinge in der aktuele ASPB
die es nächtens bis weit vorne bringen werden...

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